Elternkreis Wien - Verein zur Förderung von Suchtvorbeugung und Selbsthilfe
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Der Verein

Wer sind wir und was machen wir?

Wir sind ein gemeinnütziger und überparteilicher Verein, welcher am 10.4.1996 gegründet wurde. Wir haben kein eigenes Vereinslokal. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeweils von 18.30 – 20.30 Uhr,  jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat in der Cafeteria der Evangelisch-methodistischen Kirche, Gemeinde Wien - Floridsdorf in 1210 Wien, Bahnsteggasse 27.
Im Internet sind wir seit 04.09.2000 vertreten. Mit 21.07.2006 wurde die neue Homepage www.elternkreis.at   in Betrieb genommen. Im April 2008 wurde ein FORUM eingerichtet.

Unser Verein versteht sich als Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von suchtgefährdeten und suchterkrankten Menschen.
In der geschützten und anonymen Gruppe erfährt die Teilnehmerin /der Teilnehmer Verständnis, Anteilnahme und Hilfe. Betroffene Angehörige können in vielen Fällen durch den Erfahrungsaustausch ihre Ängste reduzieren, Krisen rascher erkennen und bewältigen und wieder ein "lebenswertes Leben" führen.

Wir organisieren Vorträge mit Diskussionen zu aktuellen Themen und laden uns dazu die entsprechenden Fachleute ein. Seit dem Jahr 2008 wurden dazu die Vereinsabende eingeführt.. Unsere Termine sind auf der Terminliste unserer Website vermerkt.

Wir bieten  soweit wie möglich auch Unterstützung, Beratung und Information für alle, die das Thema Sucht/Drogen beschäftigt oder die beruflich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Die Gelder für bisherige Projekte konnten wir durch Benefizveranstaltungen wie z.B. des Kabarettisten Roland Düringer, Robert Mohor, der Musikkabarettgruppe Bledrunners, der Buchautorin Chris Lohner, etc., sowie Spenden von politischen Parteien und Privatpersonen aufbringen.

Seit der Gründung  des Vereines sind auch viele Nichtbetroffene dem Verein beigetreten. Sie unterstützen unsere Vereinsziele mit Ihrem Mitgliedsbeitrag und Spenden.
Wir sind daher für jede Mitgliedschaft und finanzielle Unterstützung, die es uns ermöglicht auf diesem Gebiet tätig zu sein und zu helfen, sehr dankbar!  Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 12,00 Euro.

2009 erfolgte die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von Drogentoten.   Das erste Treffen war am 15. April 2009. Die Elternrunde wird unter der Schirmherrschaft unseres Vereines geführt.

Unsere Vereinsstatuten wurden bei der Generalversammlung am 28.01.2009 dahingehend geändert, dass wir die Gründung eines Elternkreises- Circulos de Padres - Colombia de Austria -  in Cali - Kolumbien, durch eine Kooperation unterstützen möchten. Es soll ein Hilfsprojekt zur Schulausbildung für Straßenkinder in Cali, entstehen. Weiters unterstützt der Verein seit 1999 ein Stipendienprojekt für kolumbianische Kinder, damit diese die Schule besuchen können. Dieses Projekt "Kinder und Gemeinden für den Frieden in Kolumbien",  wurde im März 2010 durch die Europäische Kommission erfolgreich geprüft und nehmen wir daher auch an der European Action on Drugs (EAD) teil. Auch wurde auch das Teilnehmermanifest der Europäischen Kommission unterzeichnet. 

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 1987 den 26. Juni,  zum "Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und illegaler Drogenhandel" erklärt. Seither gedenken wir jährlich an alle verstorbenen Drogenopfer in Österreich mit einer Gedenkandacht.

Die Errichtung eines Memorials für alle weltweit verstorbenen Drogenopfer am Muhammad-Asad-Platz bei der UNO-City, konnte bisher noch nicht verwirklicht werden. Die entsprechenden notwendigen bürokratischen Wege wurden eingeleitet.  Das Memorial soll am 24.06.2011, gemeinsam mit dem Vienna NGO Committee On Drugs bei der UNODC und mit Unterstützung des Bezirksvorstehers des 22. Bezirkes, Herrn Norbert Scheed und der Berufsschule für Baugewerbe in 1220 Wien, Herrn Direktor Gerhard Büchl, feierlich enthüllt werden. Der Elternkreis Wien wird sich an den Kosten mit 2,000.00 Euro beteiligen.  

Hermine Rohaczek, e.h.                                            Josef Rohaczek, e.h.

Schriftführerin                                                           Obmann

Wien, 22.06.2010

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