Wer sind wir und was machen wir?

Wir sind ein gemeinnütziger und überparteilicher Verein, welcher am 10.04.1996 gegründet wurde. Damals waren wir bei der katholischen Pfarre St. Claret-Ziegelhof eingemietet. Wegen der besseren Verkehrsverbindung haben wir uns 1999 bei der Evangelisch-methodistischen Kirche, Gemeinde Wien – Floridsdorf in 1210 Wien, Bahnsteggasse 27 eingemietet.
Unsere Selbsthilfegruppe trifft sich in der Regel jeweils von 18.30 – 21.30 Uhr, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat in der dortigen Cafeteria. Ein eigenes Vereinslokal besitzen wir nicht.

Im Internet sind wir seit 04.09.2000 vertreten. Mit 21.07.2006 wurde die neue Website in Betrieb genommen. Im Jänner 2011 erfolgte ein weitere Neugestaltung.

Unser Verein versteht sich als Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von suchtgefährdeten und suchterkrankten Menschen. In der geschützten und anonymen Gruppe erfährt die Teilnehmerin/der Teilnehmer durch eine Moderatorin Verständnis, Anteilnahme und Hilfe. Betroffene Angehörige können in vielen Fällen durch den Erfahrungsaustausch ihre Ängste reduzieren, Krisen rascher erkennen und bewältigen und somit wieder ein „lebenswertes Leben“ führen.

An unseren seit 2008 bestehenden Vereinsabenden organisieren wir Vorträge mit Diskussionen zu aktuellen Themen und laden uns dazu die entsprechenden Fachleute ein.
Unsere Termine können auf der Website abgerufen werden.

Wir bieten soweit wie möglich auch Rat & Hilfe sowie Unterstützung und Informationen für Menschen, die das Thema Sucht/Drogen beschäftigt.

Seit der Gründung des Vereines sind auch Nichtbetroffene dem Verein beigetreten, die unsere Vereinsziele mit einer Mitgliedschaft und durch Spenden unterstützen. Wir sind daher für jede Mitgliedschaft und finanzielle Unterstützung dankbar. Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich pro Person 12,00 Euro. Von der Wiener Gesundheitsförderung – WiG Selbsthilfe-Unterstützungsstelle SUS Wien, erhalten wir eine jährliche Förderung.

Am 15.04.2009 haben wir eine Selbsthilfegruppe für Eltern und Angehörige von verstorbenen Suchtmittelkonsumenten gegründet. Die Elternrunde wird ebenfalls unter der Schirmherrschaft unseres Vereines geführt und trifft sich jeden 3. Mittwoch im Monat.

Seit 2009 unterstützen wir ein Hilfsprojekt FunPro-Ser welches die Schulausbildung für Straßenkinder in der Stadt Cali in Kolumbien ermöglicht. Dafür sammeln wir auch finanzielle Spenden. Die Vereinsstatuten wurden wegen der internationalen Hilfe bei der Generalversammlung am 28.01.2009 entsprechend geändert. Die Unterstützung für das Projekt FunPro-Ser in Cali hat sich durch den persönlichen Besuch des Obmanns in Cali, in den Jahren 2005, 2007 und 2010 ergeben. Im Mai 2010 haben wir an dem Projekt der europäischen Kommission European Action on Drugs EAD teilgenommen.

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 1987 den 26. Juni, zum „Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel“ erklärt. Wir gedenken daher jährlich an alle verstorbenen Drogenopfer mit einer Gedenkandacht.

Die Errichtung eines Memorials zum Gedenken an alle Opfer von Drogenmissbrauch und zur Ermutigung aller Drogenkranken am Muhammad-Asad-Platz bei der UNO-City in Wien Donaustadt, konnte am 27.06.2011 als Signal für all jene Menschen die, bedingt durch Unwissen oder Fehlinformation, Drogenkranke noch immer stigmatisieren, diskriminieren und viel zu oft auch kriminalisieren, verwirklicht werden.
Der Internationale Festakt samt Enthüllung mit Herrn Bundesminister Rudolf Hundstorfer erfolgte gemeinsam mit dem Vienna NGO Committee on Drugs bei der UNODC, sowie mit Unterstützung des Bezirksvorstehers des 22. Bezirkes, Herrn Norbert Scheed. Der „Baum der Hoffnung“ wurde von der Berufsschule für Baugewerbe in 1220 Wien, Herrn Direktor Gerhard Büchl und seinem Team, realisiert. Der kreative Entwurf stammt von Frau Ing. Ilse Stieber. Frau Eveline Hejlek, Repräsentatin von ZONTA International und Vorstandsmitglied des bei der UN in Wien angesiedelten VNGOC (Vienna NGO Committee on Drugs) hat dieses Projekt ihrem Komitee vorgestellt und fand breite Unterstützung dafür.
Die Idee entstand ursprünglich in Gladbeck,(Deutschland). Dort hat die Mutter eines Drogentoten einen Gedenkstein gesetzt.

Wir sind seit 2012 Mitglied beim VNGOC - Vienna NGO Committee on Narcotic Drugs - bei der UNODC.

Mobilnotruf 0676 366 03 24 - Täglich von 8.00 - 20.00 Uhr besetzt